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  Freitag, 24. November 2017  
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Tischtennis in Heiningen minimieren

40 Jahre Tischtennisabteilung im TSV Heiningen 1892 e. V.
 

Wir schreiben das Jahr 2015 und blicken zurück auf den 20. Februar. Warum? An diesem Tag vor 40 Jahren wurde die Tischtennis-Abteilung in der Gaststätte des TSV Heiningen gegründet. Wohl niemand von den damals anwesenden 15 Gründungsmitgliedern hätte gedacht, dass nach 40 Jahren die Abteilung in voller Blüte noch existieren würde: Mit derzeit 5 aktiven Mannschaften (in der Kreisliga, der Kreisklasse A, der Kreisklasse B, der Kreisklasse C und der Kreisklasse D), 2 Senioren-Mannschaften (in der Bezirksklasse und der Kreisliga) und einer Jugend-Mannschaft a. K. nehmen wir derzeit am Spielbetrieb des Tischtennis-Bezirks Staufen im Tischtennis-Verband Württemberg-Hohenzollern teil.o0Hohen


Dieses Jubiläum, das mit einem mehrtägigen Abteilungsausflug und einem „Tag der offenen Tür“ mit einem Jedermann-Turnier und einem Kameradschaftsabend noch besonders gefeiert werden soll, gibt jedoch auch Anlass zu einem Rückblick auf die Entstehung der Abteilung und deren Entwicklung in den vergangenen 40 Jahren:

Schon lange hatte in Heiningen der Wunsch unter einigen Mitgliedern des TSV Heiningen 1892 e. V und Außenstehender bestanden, gemeinsam Tischtennis zu spielen. Im Jahre 1975 kam es dann auf Initiative von Werner Munz, dem damaligen 2. Vorstand des TSV Heiningen, zur Gründung einer Tischtennis-Abteilung innerhalb des traditionsreichen Vereins und zur Wahl von Albrecht Kuhn als erstem Abteilungsleiter. Durch die Fertigstellung der vom Gemeindeverwaltungs-Verband „Voralb“ erstellten Voralbhalle stand nunmehr in der vereinseigenen TSV-Turnhalle genügend Übungsraum für die bisherigen Garagen-Tisch-tennisspieler zur Verfügung.  

Zunächst nur als Freizeitsportgruppe konzipiert, war vor allem bei den jüngeren Tischten-nisspielern bald der Wunsch vorhanden, am Mannschafts-Spielbetrieb des Tischtennis-Bezirks Staufen teilzunehmen. Noch im Herbst 1975 wurde von der noch jungen Abteilung das Vorhaben verwirklicht: Mit einer Herren-, einer Jugend- und einer Mädchenmannschaft wurde in das Spieljahr 1975/76 gestartet.  

Die Mannschaftszahlen stiegen in den folgenden Jahren kontinuierlich an: Im Jahre 1986 nahmen wir mit der seither nie mehr erreichten Rekordzahl von 13 Mannschaften am Spielbetrieb teil. 

Wie auch in anderen Sportarten wurde es aber in den Folgejahren immer schwieriger, Schüler und Jugendliche für den Tischtennis-Sport zu gewinnen und  zu begeistern. Eine Stagna-tion und in späteren Jahren ein teilweiser Rückgang, insbesondere im Jugendbereich, waren die Folge.  

Im Jubiläums-Jahr 2000, in dem die Abteilung ihren 25. Geburtstag feierte, konnte sich der Mannschaftsstand jedoch durchaus wieder sehen lassen: 5 Herren-, 2 Senioren-, 1 Jugend -und 2 Schülermannschaften kämpften in der Spielrunde 1999/2000 für die Farben des TSV Heiningen. Das „Traumziel Meisterschaft“ der 1. Mannschaft in der Bezirksliga Esslingen-Staufen und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga wurden mit dem Erreichen „nur“ der Vizemeisterschaft leider knapp verfehlt.  

Nach diesem Jubiläumsjahr, in dem die Abteilung mit zahlreichen gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen (u. a. mit dem Auftritt von Jörg Roßkopf in der Voralbhalle in Heiningen) auf sich aufmerksam machte, kam jedoch eine einschneidende Zäsur: Der langjährige erfolgreiche Abteilungsleiter Georg Wägerle stellte sich für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung, aus der 1. Mannschaft verabschiedeten sich 5 Spieler zu anderen Vereinen.  

Diesen personellen Aderlass konnte die Abteilung naturgemäß nicht mit eigenen Kräften kompensieren; im folgenden Spieljahr konnten 5 Mannschaften die bisherige Klasse nicht halten und stiegen ab. 

Mit dem Willen zum sportlichen Erfolg und einem nach wie vor vorhandenen Stamm an treuen Mitarbeitern konnten wir jedoch im Jahr 2002 wieder mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft blicken: Neben 4 Herrenmannschaften und einer Seniorenmannschaft nahmen im Spieljahr 2002/03 wieder erstmals 4 Mannschaften aus dem Jugend- und Schülerbereich am Spielbetrieb teil. 

Eine wichtige Veränderung gab es 2005: Marcus Rippler übernahm von Albrecht Kuhn, der im Krisenjahr 2001 interimsmäßig die Abteilungsführung wieder übernommen hatte, das Amt des Abteilungsleiters und brachte neuen Schwung in die Abteilung. Mit einer groß aufge-zogenen 30-Jahr-Feier, zu der alle ehemaligen Spielerinnen und Spieler eingeladen wurden und teilweise sogar aus dem Ausland anreisten, stellte sich die Abteilung nach innen und außen in überzeugender Manier dar. Auch die außersportlichen Aktivitäten wie Schachturnier, Fußballturnier, Beteiligung am Heininger Starenfest, Sommerfest, Kulturwoche, Weihnachtsfeier, Skiausflug etc. wurden in bewährter Weise weitergeführt und 2007 mit einem erstmaligen gelungenen Wochenendausflug nach Mallorca noch ergänzt. 

2009 betrat die Abteilung Neuland, denn mit der Verpflichtung von Vasil Ivanov, einem ehemaligen bulgarischen Nationalspieler, als Trainer der Jugend und der Aktiven, wollte man im sportlichen Bereich ein Zeichen setzen. Und mit einem weiteren Highlight machte die Abteilung 2010 von sich reden: Sie veranstaltete in der Voralb-Halle in Heiningen den „Orion-Super-Cup“,  bei dem u. a. die Weltklassespieler Chen Weixing, Timo Boll, Christian Süß und Jan-Ove Waldner teilnahmen und bei dem Timo Boll als Sieger geehrt wurde.  

In den Folgejahren gelang es den Standard von 5 aktiven Mannschaften und 2 Senioren-Mannschaften zu halten, wobei nach längerer Zeit der 1. Mannschaft auch wieder der Aufstieg in die Bezirksklasse gelang. Bei der Jugend war aber leider ein deutlicher perso-neller Rückgang zu verzeichnen: Ab der Saison 2012 konnten wir nur noch eine Jugend-mannschaft melden und in der Saison 2013/2014 gar keine mehr.   

Im Jubiläumsjahr 2015 wollen wir jedoch die Weichen neu stellen: Mit einem Wechsel an der Abteilungsspitze – nach 10 Jahren übergab Marcus Rippler den Stab als Abteilungsleiter an unser „Eigengewächs“ Christian Neuburger – soll einer drohenden bzw. bereits akuten Überalterung der Abteilung mit neuen Ideen und Konzepten, insbesondere im Jugendbereich, entgegengewirkt werden, ohne dass dabei Bewährtes grundlos über Bord geworfen werden soll. Eine nach wie vor motivierte Crew an treuen Mitarbeitern steht dem neuen Abteilungsleiter dabei an der Seite.

Albrecht Kuhn

 

40 Jahre Tischtennisabteilung im TSV Heiningen 1892 e. V.
 

Wir schreiben das Jahr 2015 und blicken zurück auf den 20. Februar. Warum? An diesem Tag vor 40 Jahren wurde die Tischtennis-Abteilung in der Gaststätte des TSV Heiningen gegründet. Wohl niemand von den damals anwesenden 15 Gründungsmitgliedern hätte gedacht, dass nach 40 Jahren die Abteilung in voller Blüte noch existieren würde: Mit derzeit 5 aktiven Mannschaften (in der Kreisliga, der Kreisklasse A, der Kreisklasse B, der Kreisklasse C und der Kreisklasse D), 2 Senioren-Mannschaften (in der Bezirksklasse und der Kreisliga) und einer Jugend-Mannschaft a. K. nehmen wir derzeit am Spielbetrieb des Tischtennis-Bezirks Staufen im Tischtennis-Verband Württemberg-Hohenzollern teil.o0Hohen


Dieses Jubiläum, das mit einem mehrtägigen Abteilungsausflug und einem „Tag der offenen Tür“ mit einem Jedermann-Turnier und einem Kameradschaftsabend noch besonders gefeiert werden soll, gibt jedoch auch Anlass zu einem Rückblick auf die Entstehung der Abteilung und deren Entwicklung in den vergangenen 40 Jahren:

Schon lange hatte in Heiningen der Wunsch unter einigen Mitgliedern des TSV Heiningen 1892 e. V und Außenstehender bestanden, gemeinsam Tischtennis zu spielen. Im Jahre 1975 kam es dann auf Initiative von Werner Munz, dem damaligen 2. Vorstand des TSV Heiningen, zur Gründung einer Tischtennis-Abteilung innerhalb des traditionsreichen Vereins und zur Wahl von Albrecht Kuhn als erstem Abteilungsleiter. Durch die Fertigstellung der vom Gemeindeverwaltungs-Verband „Voralb“ erstellten Voralbhalle stand nunmehr in der vereinseigenen TSV-Turnhalle genügend Übungsraum für die bisherigen Garagen-Tisch-tennisspieler zur Verfügung.  

Zunächst nur als Freizeitsportgruppe konzipiert, war vor allem bei den jüngeren Tischten-nisspielern bald der Wunsch vorhanden, am Mannschafts-Spielbetrieb des Tischtennis-Bezirks Staufen teilzunehmen. Noch im Herbst 1975 wurde von der noch jungen Abteilung das Vorhaben verwirklicht: Mit einer Herren-, einer Jugend- und einer Mädchenmannschaft wurde in das Spieljahr 1975/76 gestartet.  

Die Mannschaftszahlen stiegen in den folgenden Jahren kontinuierlich an: Im Jahre 1986 nahmen wir mit der seither nie mehr erreichten Rekordzahl von 13 Mannschaften am Spielbetrieb teil. 

Wie auch in anderen Sportarten wurde es aber in den Folgejahren immer schwieriger, Schüler und Jugendliche für den Tischtennis-Sport zu gewinnen und  zu begeistern. Eine Stagna-tion und in späteren Jahren ein teilweiser Rückgang, insbesondere im Jugendbereich, waren die Folge.  

Im Jubiläums-Jahr 2000, in dem die Abteilung ihren 25. Geburtstag feierte, konnte sich der Mannschaftsstand jedoch durchaus wieder sehen lassen: 5 Herren-, 2 Senioren-, 1 Jugend -und 2 Schülermannschaften kämpften in der Spielrunde 1999/2000 für die Farben des TSV Heiningen. Das „Traumziel Meisterschaft“ der 1. Mannschaft in der Bezirksliga Esslingen-Staufen und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga wurden mit dem Erreichen „nur“ der Vizemeisterschaft leider knapp verfehlt.  

Nach diesem Jubiläumsjahr, in dem die Abteilung mit zahlreichen gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen (u. a. mit dem Auftritt von Jörg Roßkopf in der Voralbhalle in Heiningen) auf sich aufmerksam machte, kam jedoch eine einschneidende Zäsur: Der langjährige erfolgreiche Abteilungsleiter Georg Wägerle stellte sich für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung, aus der 1. Mannschaft verabschiedeten sich 5 Spieler zu anderen Vereinen.  

Diesen personellen Aderlass konnte die Abteilung naturgemäß nicht mit eigenen Kräften kompensieren; im folgenden Spieljahr konnten 5 Mannschaften die bisherige Klasse nicht halten und stiegen ab. 

Mit dem Willen zum sportlichen Erfolg und einem nach wie vor vorhandenen Stamm an treuen Mitarbeitern konnten wir jedoch im Jahr 2002 wieder mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft blicken: Neben 4 Herrenmannschaften und einer Seniorenmannschaft nahmen im Spieljahr 2002/03 wieder erstmals 4 Mannschaften aus dem Jugend- und Schülerbereich am Spielbetrieb teil. 

Eine wichtige Veränderung gab es 2005: Marcus Rippler übernahm von Albrecht Kuhn, der im Krisenjahr 2001 interimsmäßig die Abteilungsführung wieder übernommen hatte, das Amt des Abteilungsleiters und brachte neuen Schwung in die Abteilung. Mit einer groß aufge-zogenen 30-Jahr-Feier, zu der alle ehemaligen Spielerinnen und Spieler eingeladen wurden und teilweise sogar aus dem Ausland anreisten, stellte sich die Abteilung nach innen und außen in überzeugender Manier dar. Auch die außersportlichen Aktivitäten wie Schachturnier, Fußballturnier, Beteiligung am Heininger Starenfest, Sommerfest, Kulturwoche, Weihnachtsfeier, Skiausflug etc. wurden in bewährter Weise weitergeführt und 2007 mit einem erstmaligen gelungenen Wochenendausflug nach Mallorca noch ergänzt. 

2009 betrat die Abteilung Neuland, denn mit der Verpflichtung von Vasil Ivanov, einem ehemaligen bulgarischen Nationalspieler, als Trainer der Jugend und der Aktiven, wollte man im sportlichen Bereich ein Zeichen setzen. Und mit einem weiteren Highlight machte die Abteilung 2010 von sich reden: Sie veranstaltete in der Voralb-Halle in Heiningen den „Orion-Super-Cup“,  bei dem u. a. die Weltklassespieler Chen Weixing, Timo Boll, Christian Süß und Jan-Ove Waldner teilnahmen und bei dem Timo Boll als Sieger geehrt wurde.  

In den Folgejahren gelang es den Standard von 5 aktiven Mannschaften und 2 Senioren-Mannschaften zu halten, wobei nach längerer Zeit der 1. Mannschaft auch wieder der Aufstieg in die Bezirksklasse gelang. Bei der Jugend war aber leider ein deutlicher perso-neller Rückgang zu verzeichnen: Ab der Saison 2012 konnten wir nur noch eine Jugend-mannschaft melden und in der Saison 2013/2014 gar keine mehr.   

Im Jubiläumsjahr 2015 wollen wir jedoch die Weichen neu stellen: Mit einem Wechsel an der Abteilungsspitze – nach 10 Jahren übergab Marcus Rippler den Stab als Abteilungsleiter an unser „Eigengewächs“ Christian Neuburger – soll einer drohenden bzw. bereits akuten Überalterung der Abteilung mit neuen Ideen und Konzepten, insbesondere im Jugendbereich, entgegengewirkt werden, ohne dass dabei Bewährtes grundlos über Bord geworfen werden soll. Eine nach wie vor motivierte Crew an treuen Mitarbeitern steht dem neuen Abteilungsleiter dabei an der Seite.

Albrecht Kuhn

 

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